Bestes Parteiprogramm für Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte

Altenpflege bedeutet bisher Würdelosigkeit und Notstand. Alle anderen Parteien sind ratlos. Entweder betrachten sie pflegebedürftige Senioren vor allem als Kostenfaktoren und wälzen die Verantwortung und Arbeit auf Angehörige und Pflegekräfte ab. Oder sie fordern eine erstklassige und menschenwürdige Pflege, sind aber ratlos, wenn es um 2 elementare Fragen geht:

  • Wie finanziert man eine sehr gute Pflege?
  • Woher bekommt man genug geeignete Pflegekräfte, ohne ärmere Länder zu plündern?

Wir setzen neue Maßstäbe in der Seniorenpflege

Mit der Hanfpartei ist die optimale Pflege möglich. Denn wir bieten eine Kombination, die in der Parteienlandschaft einzigartig ist: Die sozialsten Ziele bei gleichzeitig enormen finanziellen Möglichkeiten.

Ganz im Gegensatz zum Pflegesystem der anderen Parteien:

Warum Geld bei uns (fast) keine Rolle spielt

In unserem System werden die öffentlichen Haushalte komplett von einer einzigen Abgabe finanziert: Umsatzprovisionen auf Umsätze der Unternehmen. Erläuterungen und Einnahmen siehst Du hier.

Aus diesen Einnahmen wird der größte Teil (ca. 80%) des Gesundheits- und Pflegesystems finanziert. Warum sind es nicht 100%? Weil durch einen kleinen Eigenanteil ein Anreiz vorhanden sein muss, um nicht maßlos Leistungen zu verschwenden. Kostenlos ist alles rund um Schwangerschaft, Behinderung und Seniorenpflege. Kinder, Auszubildende und Studenten zahlen nichts.

Mehr Infos über unser umfangreiches Gesundheitssystem findest Du hier.

Freie Wahl: Profis oder Angehörige

Wer Angehörige pflegen will, soll das mit größtmöglicher Unterstützung tun dürfen. Wer es nicht will, muss es nicht. Denn – wie Ulrike Baureithel es unter „Hölle am Küchentisch“ beschreibt:

„Was sich hinter den Türen der Privatwohnungen abspielt, ist wenig bekannt, denn im Unterschied zum stationären Bereich, welcher der öffentlichen Kontrolle unterliegt, kommen Überforderung, Verzweiflung und Angst dort höchstens einmal ans Licht, wenn Pflegedienste Alarm auslösen oder ein pflegender Angehöriger zusammenbricht.“

Zunächst einmal befreien wir Angehörige vollständig von der Finanzierung der Pflege. Die Finanzierung ist ein Fall für die Solidargemeinschaft. Es ist hochgradig ungerecht, wenn die Pflege von Eltern vor allem an den Töchtern hängen bleibt, die dann überhaupt kein eigenes Leben mehr führen können.

Es ist auch extrem ungerecht, weil es Glückssache ist, ob die Eltern der einen Dement, pflegebedürftig und aggressiv werden und die Eltern der anderen bis zuletzt ein eigenständiges Leben führen oder dank hohem Einkommen / Vermögen in eine Luxus-Seniorenresidenz ziehen können.

Daher haben in unserem System Angehörige die freie Wahl, ob und wieviel sie selbst pflegen wollen. Der medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) berät die Betroffenen über die Möglichkeiten.

Egal, ob ambulante oder stationäre Pflege: Die „Staatliche Privatkrankenkasse“ (SPKV) unseres Gesundheitssystems übernimmt alle Kosten. Die heutigen rd. 200 Pflegekassen gibt es dann nicht mehr.

Wer selbst pflegen will, erhält:

  • Alle Medikamente, Hilfsmittel und Geräte kostenlos von der SPKV
  • Einen beliebig hohen Anteil an Unterstützung durch ambulante Pflegedienste
  • Mindestens 2.000 € Grundeinkommen für Patient und Pflegende, also mindestens 4.000 € monatlich zum Lebensunterhalt, zusätzlich zu den Leistungen der heutigen 5 Pflegegrade.
  • Beliebig lange Kurzzeitpflege-Plätze (in der Regel je 2-4 Wochen, auch mehrmals jährlich) für die Patienten, damit sich die Angehörigen erholen können.

Entprivatisierung der Heime

Es ist vollkommen absurd und nur durch Korruption und / oder Hilflosigkeit erklärbar, dass die Regierungsparteien profitorientierte Seniorenheime zulassen bzw. sogar eingeführt haben.

Wir bauen massiv erstklassige Seniorenheime für alle Bürger. Auch Du wirst mal alt, Deine Eltern / Großeltern ohnehin, und Deine Kinder und Enkel werden es auch. In jeder Familie gibt es aktuelle oder kommende Heimbewohner. Von erstklassigen Seniorenheimen haben also potentiell alle Menschen bzw. deren Angehörige etwas.

Sobald ausreichend viele erstklassige Heimplätze aufgebaut sind (nach 3-4 Jahren), wird unser System nur noch die Kosten von Heimen auf Selbstkostenbasis übernehmen. Da mit der Heimpflege dann kein Profit zu machen ist, werden sich die Pflegekonzerne aus diesem „Markt“ zurückziehen.

Pflegefachkräfte im Inland gewinnen

Mit 3 Maßnahmen gewinnt man so viele Pflegekräfte wie nötig, ohne sie ärmeren Ländern abzuwerben:

  1. Erheblich mehr Gehalt
  2. Erheblich bessere Arbeitsbedingungen
  3. Erheblich besseres Image

Das setzen wir wie folgt um:

  1. Wir erhöhen das Gehalt von Alten- und Krankenpflegekräften auf mindestens 6.000 €, wenn nötig auch mehr. Das klingt nicht nur viel, das ist es auch, und so soll es auch sein. Denn das ist ihre Arbeit wert. Wer meint. das sei zu viel Geld im Vergleich zu seinem eigenen Job, soll sich bewerben!
  2. Wir senken den Zeitdruck, die Arbeitszeiten und die Arbeitsbelastung drastisch. Die ohnehin gefälschten Dokumentationen dampfen wir auf das wirklich notwendige Minimum ein und geben den Pflegekräften auch die Zeit dazu. Die Jahresarbeitszeit liegt im Wirtschaftssystem der Hanfpartei ohnehin bei maximal 1.200 Stunden im Jahr bei Vollzeitjobs (siehe Gesetzentwurf), und bei 600 Jahresstunden bei Teilzeitjobs. Der Personalschlüssel in Pflegeheimen wird auf 6 Patienten pro Pflegekraft gesenkt.
  3. Die Ausbildungen sind nicht nur kostenlos, sondern mit unserem Grundeinkommen von 2.000 € monatlich vergütet.
  4. Wir investieren hohe Beträge in Imagekampagnen, die den Pflegeberuf als das darstellen, was er ist: Ein vorbildlicher, wichtiger Beruf, der qualifizierte Menschen verlangt. Ein Beruf, der für sympatische Menschen mit sozialem Wesen, Empathie und auch einer hochwertigen Fachausbildung

Mit diesen Maßnahmen gewinnen wir Menschen, die motiviert und geeignet sind, den Beruf aber bisher (vollkommen zu recht) zu unattraktiv finden.

Die nächste Frage lautet: Wie viele Pflegekräfte brauchen wir in Deutschland?

Momentan gibt es in Deutschland etwa 2,9 Mio. Pflegebedürftige. Davon werden laut aktuellster (2017) Pflegestatistik des Statistischen Bundesamts rd. 2,1 Mio. von Angehörigen und rd. 800.000 in Heimen gepflegt (bzw. „verwahrt“). Mit den o.g. Verbesserungen für Angehörige wird die Zahl der Patienten in Pflegeheimen wahrscheinlich steigen. Weil Geldnot kein Motiv mehr ist, einer Heimunterbringung auszuweichen, gehen wir – konservativ geschätzt – von künftig 1,2 Mio. Heimbewohnern aus.

Bei einem Personalschlüssel von 1:6 und unter Berücksichtigung von Urlaubs- und Krankheitsausfällen sowie Nachtschichten benötigen wir statt heute 356.000 Pflegekräften künftig rd. 800.000 Fachkräfte. Die fehlenden Kräfte müssen natürlich erst einmal ausgebildet werden. Nach 3 Jahren stehen sie zur Verfügung und kosten läppische 60 Milliarden € jährlich.

Ja, das sind wirklich läppische Summen im deutschen 7 Billionen € Markt und mit unserem neuen Steuersystem, das zu 100% von der Wirtschaft finanziert wird.

Assistenz-Pflegeroboter

Bei Robotern in der Pflege rümpfen viele die Nase. Außer den meisten Pflegebedürftigen, die mit solchen Robotern Kontakt haben. Verschiedene Arten von Pflegerobotern haben sich für verschiedene Zwecke bewährt bzw. werden für spezielle Aufgaben entwickelt.

Hebe-Roboter, die die Gesundheit der Pflegekräfte schonen, indem sie Patienten z-B. ins Bett heben / legen:

Gesellschafts-Roboter, die den Senioren Gesellschaft leisten. Gerade bei Demenzpatienten sind Roboter mit Kindchenschema oder flauschig-süße Tiernachbildungen sehr beliebt:

Autonome Hol- und Bring-Roboter werden die Pflegekräfte entlasten:

Und nun vergleiche das mal mit dem Pflegenotstand der Regierungsparteien.

Mach mit!

Wir sind eine Mitmach-Partei – bei jedem Programmpunkt. Hast Du weitere Ideen und Verbesserungsvorschläge? Dann maile sie uns bitte an die Mailadresse im Fußbereich dieser Website (wir wechseln Mailadressen, sobald der Spam-Anteil zu hoch wird).