Parteien im Vergleich:
AfD – Alternative für Deutschland
vs.
Hanfpartei – die wahren Sozialdemokraten

Jede Partei hat mit jeder anderen Partei Gemeinsamkeiten – mal mehr, mal weniger. Auch wir haben einige wenige Gemeinsamkeiten mit anderen Parteien. Überhaupt keine Gemeimsamkeiten zu haben, ist sowohl bei Menschen als auch bei Parteien unmöglich. Entscheidend sind die Unterschiede und das Gesamtpaket.

Unsere Serie „Parteien im Vergleich“ beginnen wir mit der Partei, mit der wir die wenigsten Gemeinsamkeiten haben: Mit der AfD – Alternative für Deutschland.

Auf unserer „Mutter-Website“ economy4mankind schrieben wir über diese Partei bereits:

Gehen wir einmal ins Detail und vergleichen die Programme der Parteien:

Arbeitsmarkt und Ökonomie

Die AfD will alle Menschen radikal der Wirtschaft unterordnen. Die ganze Monstrosität der AfD zeigt sich in Punkt 10.1. ihres marktradikalen Programms: „Je mehr Wettbewerb und je geringer die Staatsquote, desto besser für alle. … Zentrale Prinzipien sind Eigentum, Eigenverantwortlichkeit und freie Preisbildung. Der Schutz des Privateigentums ist dabei genauso unentbehrlich wie offene Märkte, Vertragsfreiheit und ein freier Wettbewerb mit entsprechender Wettbewerbspolitik und Monopolkontrolle.“

Das heißt: Ob Löhne oder Mieten, ob Verbraucherpreise oder Energiekosten: Freie Fahrt für Konzerne und Kapital. Das Auseinanderreißen der Schere zwischen Arm und Reich fördert die AfD extrem. Wer wegrationalisiert wird oder wessen Einkommen nicht mehr zum Leben reicht, hat „sein Scheitern selbst zu verantworten“ und lernt „Eigenverantwortlichkeit“ kennen.

Wir wollen das genaue Gegenteil: Mit dem Arbeitsmarkt Balance System ordnen wir die Wirtschaft allen Menschen unter. Alle Unternehmen, die im Inland Umsätze erzielen, ohne genügend Mitarbeiter in Deutschland zu anständigen Gehältern zu beschäftigen, zahlen entweder (was unmöglich ist) die extrem hohe Unterbeschäftigungssteuer, oder sie können in Deutschland keinen Cent Umsatz mehr erzielen. Dieses System zwingt so auch Google, Apple, Facebook und Microsoft in die Knie.

Rente und Grundeinkommen

Durch ihren marktradikalen Arbeitsmarkt drückt die AfD die Löhne und Renten. Massenaltersarmut ist bei der AfD sicher. Ein Grundeinkommen gibt es bei der AfD nicht.

Die Hanfpartei bietet mit dem „Steuerspar-BGE“ das einzige BGE-Modell ohne Gegenargumente. Finanziert als Lohnkosten von der Wirtschaft rechnet es sich als Steuersparmodell sogar trotz seiner Höhe von mindestens 2.000 €.

Das Steuerspar-BGE von mindestens 2.000 € erhalten auch Rentner. Damit ist Altersarmut ausgeschlossen.

Das Rentensystem der Hanfpartei enthält eine weitere Revolution, die der AfD das Blut in den Adern gefrieren lässt: 10% Deines Einkommens (außer bei Renten) fließen auf Dein privates Rentensparkonto (bei Selbständigen: 10% des Saldos des Kontos „Privatentnahme“). Dieses Geld arbeitet mit Zinsen für Dich, bleibt in jedem Fall Dein Eigentum und ist selbstverständlich vererbbar. Die Deutsche Rentenversicherung Bund (ehemals Bundesversicherungsanstalt für Angestellte) verwaltet Dein Geld kostenlos in einem Aktienfonds. Alle Aktien, in denen Dein Geld angelegt wird, befreien wir von Spekulationen (siehe nächster Punkt). Aus den heutigen Wettbüro-Börsen machen wir einen seriösen Finanzmarkt, so dass Dein Geld absolut sicher ist. Deine Alterseinkünfte aus Aktien kommen auf die 2.000 € Grundeinkommen noch einmal oben drauf.

Noch revolutionärer ist vor allem der Effekt, dass dadurch nach und nach alle Aktien in Deutschland in Bürgereigentum übergehen. Wir drängen Hedge Fonds und Großkapitalbesitzer völlig aus dem Aktienmarkt. Ob Siemens oder Volkswagen, ob SAP oder Bayer, ob BASF oder Continental, ob Telekom oder Allianz: Alle gehen nach und nach zu 100% in das Eigentum aller Bürger über. Die AfD und andere Raubtierkapitalisten machen es als „Volkseigene Betriebe“ nieder, wenn sich lediglich die Eigentümerstruktur ändert: Aktiengesellschaften gehören allen, statt wenigen – werden aber weiterhin wie bisher  betriebswirtschaftlich geführt. Mit dem Unterschied, dass sie einige gemeinnützige und volkswirtschaftlich sinnvolle Ziele vom Deutschen Bundestag vorgegeben bekommen. Zum Beispiel ein Profit von mindestens 5% (gegen Dumping) und maximal 10% (gegen Inflation). Oder Vorgaben zu Umweltschutz und Arbeitnehmerfreundlichkeit. Sinnvolle Ordnungspolitik ist ein Albtraum für die AfD!

Finanzmarkt / Spekulationen

Die AfD will keine Banken retten. Das ist gut. Spekulationen an den Finanzmärkten will sie jedoch nicht einschränken.

Die Hanfpartei macht Spekulationen an Börsen unmöglich.

Ehe für alle

Die AfD will die Ehe für alle wieder aufheben.

Wir wollen gleiche Rechte für alle. Selbstverständlich haben Homosexuelle bzw. LGBT bei uns exakt die gleichen Rechte wie alle anderen Menschen, einschließlich des Rechts zur Adoption von Kindern.

Kinder und Familie

Die AfD redet viel von Familien. Darunter versteht sie jedoch nur Familien aus der Mitte des letzten Jahrhunderts: Vater, Mutter, Kind. Gleichgeschlechtliche Eltern sind ihr ein Graus. Durch den neoliberalen Arbeitsmarkt werden Beruf und Kinder noch unvereinbarer. Keine Partei ist so familienfeindlich wie die AfD.

Im „Economic Balance System“ der Hanfpartei müssen sich Arbeitgeber bei familienfreundlichen Arbeitsbedingungen und Gehältern überbieten, um die Unterbeschäftigungssteuer zu vermeiden. Teilzeit mit mindestens 32.000 € Netto-Jahresgehalt sind dann ebensowenig ein Problem wie Home Office, Kita-freundliche Arbeitszeiten, stressfreie Jobs für Mütter und Väter, und vieles mehr. § 16 des Gesetzentwurfs zeigt die Optionen: Wer nicht genügend Frauen zu anständigen Gehältern auf der Gehaltsliste hat, ist raus aus dem Markt. Unvorstellbar für die AfD.

Wohnungspolitik

Wohnen wird mit der AfD noch teurer. Die AfD will den Wohnungsmarkt dem Markt und den „Investoren“ überlassen. Die (ohnehin wirkungslose) Mietpreisbremse lehnt sie als „Planwirtschaft“ ab. Die AfD Berlin fordert „die Abkehr von der Mietpreisbremse und der sofortigen Stopp aller weiteren sozialistischen Experimente in der Wohnungspolitik“.

Die AfD will Wohneigentum durch Senkung der Grunderwerbsteuer fördern, vor allem für Familien mit Kindern. Nur ist das reichlich sinnlos, denn erstens senkt der komplette Verzicht auf die Grunderwerbsteuer den Kaufpreis um maximal 6,1% so dass der Kauf von Immobilien – gerade für Familien mit ihren hohen Lebenshaltungskosten – in den meisten Fällen völlig illusorisch bleibt. Zweitens betreibt die AfD die gleiche Wohnungspolitik wie die Regierungsparteien: Kein Eingriff in den Markt, kein nennenswerter öffentlicher Wohnungsbau, immer unbezahlbarere Mieten und Kaufpreise.

Die Wohnungspolitik der Hanfpartei ist das exakte Gegenteil: Generelle Mietobergrenze von 5 € pro Quadratmeter, massiver öffentlicher Wohnungsbau mit guten Wohnungen zu maximal 5 € / qm, Zerstörung des Geschäftsmodells von Immobilienheuschrecken, „Investoren“ und Miethaien, keinerlei Steuern auf Wohnen (Abschaffung der Grundsteuer), und vieles mehr. Finanziert durch unser Steuersystem.

Mindestlohn: 9,19 € brutto vs. 35 € netto

Die AfD hat den Mindestlohn lange abgelehnt. Seit für Zuwanderer über Beschäftigungen ohne Mindestlohn diskutiert wird, ist die AfD für den Mindestlohn von derzeit 9,19 € brutto. Also für einen Hungerlohn.

Der Mindestlohn der Hanfpartei liegt bei einer theoretischen Untergrenze von 33,33 € (40.000 € netto Mindest-Jahrensgehalt dividiert durch maximal 1.200 Stunden Jahresarbeitszeit, siehe Gesetzentwurf). Tatsächlich wird der Mindestlohn deutlich höher liegen, weil das Arbeitsmarkt Balance System zu einer Überbietungssituation führt: Wer ausreichend viele Arbeitnehmer gewinnen will, um sie von der Unterbeschäftigungssteuer abzusetzen, muss mehr bieten als den ohnehin hohen Mindestlohn (Ausnahmen: Gastronomie, haushaltsnahe Dienstleistungen, Landwirtschaft).

Vermögensteuer

Die AfD will die ohnehin nur ausgesetzte Vermögensteuer und Erbschaftssteuer komplett abschaffen. Selbst Superreichtum, der leistungslos geerbt wurde, soll nicht besteuert werden. Absurde Begründung: Vermögensteuer und Erbschaftssteuer „greifen auf Vermögen zu, die typischerweise aus versteuertem Einkommen entstanden sind.“ Erstens wurde geerbtes Vermögen nicht vom Erben, sondern vom Erblasser versteuert. Zweitens müsste man mit dieser Argumentation alle Steuern bis auf die Einkommensteuer abschaffen.

Die Hanfpartei will eine Vermögensteuer von 100% oberhalb von 30 Mio. €. Mehr dazu unter „Vermögensbeschränkungen“.

Steuerhinterziehung

Die AfD fordert in Punkt 11.7 ihres Programms die „Wiederherstellung des Bank- und Steuergeheimnisses“, damit die Finanzbehörden keine Beweise mehr für Steuerhinterziehung erhalten. Steuerbetrug will die AfD vor der Aufdeckung schützen.

Die Hanfpartei will radikal gegen die großen Steuerbetrüger vorgehen. Den Ankauf der Daten von Steuerbetrug-Whistleblowern, die Schwarzgeldkonten aufdecken, machen wir zur gesetzlichen Pflicht. Jeder Steuerbetrug oberhalb von 100.000 € führt zwangsläufig zu einer Haftstrafe von mindestens 1 Jahr ohne Bewährung, und zwar pro 100.000 €. Wer 1 Million € hinterzieht, geht 10 Jahre ins Gefängnis wie ein Dieb, der 1 Million € gestohlen hat. Justizdeals schaffen wir ab. Vor allem reiche Betrüger werden lange ins Gefängnis gehen, statt sich freizukaufen.

Das beinhaltet auch Bankangestellte und Vorstände. Zum Beispiel die Deutsche Bank wird mit uns ihre Banklizenz verlieren. Die Vorstände gehen für jeden Gesetzesverstoß ins Gefängnis (kein Mengenrabatt bei Massenbetrug). Das Strafgesetzbuch verschärfen wir nicht. Wir wenden es an.

Normalbürger können im System der Hanfpartei keine Steuern hinterziehen, weil es für sie keinerlei Steuern mehr gibt.

Steuersystem

Die AfD bleibt beim Steuersystem diffus und nennt keine Zahlen. Sie bleibt im alten System und dreht an den alten Stellschrauben. Wirklich Neues ist nicht dabei. Bei vielen Forderungen, die Geld kosten, schweigt sie zur Finanzierung. Wie sie die Staatsschulden abbauen will, sagt sie nicht. Wir vermuten den typisch neoliberalen Ansatz: Leistungen der öffentlichen Haushalte kürzen und privatisieren, bis vom Staat fast nichts mehr übrig ist. Dabei ähnelt sie der FDP.

Die Hanfpartei ist die einzige Partei mit einem neuen Steuersystem, bei dem alle heutigen Steuern abgeschafft werden. Die öffentlichen Haushalte erzielen enorme Überschüsse durch „Umsatzprovisionen“ auf die Umsätze der Wirtschaft. Es ist internationalen Konzernen (wie allen anderen Unternehmen) nicht mehr möglich, dieser Abgabe legal auszuweichen. Ob Google, Apple, Facebook, Ikea, Starbucks oder Microsoft: Sie zahlen alle 15% auf ihren Umsatz in Deutschland. Legen sie ihre Bilanzen nicht offen, wird der deutsche Fiskus schätzen – und das wird teuer.

Energie, Atomkraft, Fracking

Die AfD will den Ausbau der Windkraft stoppen. Stattdessen will sie die Laufzeit der Atomkraftwerke auf unbestimmte Zeit verlängern und an der Atomkraft forschen. Immerhin hat sogar die AfD erkannt, dass die Endlagerung in Salzstöcken wie der Asse oder Gorleben irre ist. Sie schreibt unter Punkt 12.6. ihres Programms:

„Radioaktive Reststoffe sollten dezentral, zugänglich und katalogisiert in gesicherten Orten eingelagert werden, wo jederzeit der Zugriff möglich ist, um sie mit technischem Fortschritt wieder aufbereiten zu können. Eine zentrale Endlagerung an einem später kaum mehr zugänglichen Ort halten wir für den falschen Weg.“

Das Thema Atommüll-Endlagerung sieht die Hanfpartei ebenso. Allerdings ziehen wir den Atommüllproduzenten sofort den Stecker, indem wir ihnen die Rechnung für 1 Million Jahre Hochsicherheitsbewachung inkusive Zinsen senden. Dann sind RWE, Eon, Vattenfall, EnBW und die Münchner Stadtwerke (betreiben auch ein AKW) sofort konkurs, und der Staat als Gläubiger übernimmt die Konkursmasse (die Kosten und die Verantwortung des Atommülls hat ohnehin bereits die Öffentlichkeit übernommen, da Union, SPD, FDP und Grüne (!) den Energiekonzernen ein kostenloses Freikaufen ermöglicht haben).

Warum die AfD über das in den USA überall ökologisch desaströse Fracking überhaupt noch nachdenkt, ist der Hanfpartei ein Rätsel.

Die Hanfpartei investiert jährlich mindestens 100 Milliarden Euro aus den Überschüssen ihres Steuersystems in einen schnellstmöglichen Übergang zu Photovoltaik, Windkraft, Wasserkraft und Geothermie sowie Speichertechnologien (z.B. Feststoffspeicher für Wasserstoff), um Deutschland zu 100% aus regenerativen Energien versorgen zu können.

Demokratie

Die AfD will die Macht der Parteien durch Volksentscheide beschränken, Amtszeiten auf 16 Jahre begrenzen, Nebentätigkeiten auf den frühere Tätigkeiten (und auch nur in geringem Umfang) beschränken und den Bundespräsidenten direkt wählen. Das ist alles ein Schritt in die richtige Richtung, aber inkonsequent.

Wir machen Nägel mit Köpfen und wollen alle Parteien – auch uns selbst – komplett aus politischen Entscheidungen herausdrängen, Berufspolitiker völlig abschaffen, Nebentätigkeiten / Korruption völlig unmöglich machen und das Amt des überflüssigen Bundespräsidenten abschaffen (die letzten Amtsträger Steinmeier, Gauck, Wulff und Köhler sind allesamt Fehlbesetzungen), und Kanzler / Minister direkt wählen lassen. Dies erreichen wir u.a. durch temporäre Bürgerparlamente.

DU wirst zum politischen Entscheider! Das ist eine wirklich repräsentative Demokratie!

Waffenrecht und Gewaltmonopol des Staates

Bei Waffen tickt die AfD wie die US Republikaner. Punkt 3.5. ihres Programms besagt:
„Ein liberaler Rechtsstaat muss seinen Bürgern vertrauen und es ertragen können, dass Bürger legal Waffen erwerben und besitzen, die Handlungsfreiheit seiner Bürger bewahren und freiheitsbeschränkende Eingriffe minimieren. Die AfD widersetzt sich jeder Einschränkung von Bürgerrechten durch ein Verschärfen des Waffenrechts. Die Kriminalisierung von Waffenbesitz schreckt Täter nicht ab, sondern macht Opfer wehrloser.“

Verrückt. Dieser Text könnte auch von Donald Trump stammen.

Die Hanfpartei ist für das Gewaltmonopol des Staates und gegen Schusswaffen für Bürger.

Handwerk

Die AfD will Gesellen den Betrieb eines Handwerksbetriebs verbieten und den Meisterzwang wieder einführen.

Wir wollen nicht nur die Freiheit für Gesellen, handwerkliche Betriebe zu führen. Wir wollen auch die Mitgliedschaft in der Handwerkskammer auf freiwilliger Basis statt mit Zwang.

Wehrpflicht

Die AfD ist für die Wiedereinführung der Wehrpflicht.

Die Hanfpartei ist gegen diese kolossale Zeitverschwendung des Lebens junger Menschen.

§§ 218, 219

Die AfD will (ebenso wie die Union, die SPD und die FDP) die §§ 218 und 219 beibehalten.

Die Hanfpartei will diese Paragraphen abschaffen.

Genmanipulation von Lebensmitteln und Saatgut

Die AfD will Genmanipulation bei Lebensmitteln und Saatgut zulassen – es soll lediglich gekennzeichnet werden. Patente auf Leben bleiben anerkannt.

Die Hanfpartei wird die Forschung, die Herstellung und den Handel mit genmanipulierten Lebensmitteln und Saatgut verbieten, unter Strafe stellen und Patente auf Leben aberkennen. Das Geschäftsmodell von Monsanto (Bayer), Syngenta & Co. werden wir zerstören.

Es ist in der Geschichte der Menschheit noch nie jemand verhungert, weil es global zu wenig Nahrung gab. Hunger ist IMMER eine Folge des Mangels an Geld, um Nahrung zu kaufen / zu importieren.

Genmanipulation dient ausschließlich der Profitmaximierung bei Lebensmitteln und Saatgut (das sieht man auch an steril designtem Saatgut, dessen Früchte man nicht mehr aussäen kann, damit die Bauern abhängig von teurem Saatgut und Pflanzenschutzchemikalien bleiben). Monsanto & Co. wollen mit dem Hunger Geld verdienen. Sie verteuern durch ihre Patentgebühren die Lebensmittel und verschärfen so den Hunger durch Armut.

Bildung

Die AfD will das Föderalismusproblem, bei dem die Bildung ein bundesweiter Flickenteppich ist, beibehalten. Die 16 Länder sollen weiter ihr jeweils eigenes Süppchen kochen dürfen. Bildung soll weiterhin den Anforderungen des Marktes unterworfen bleiben. Schüler sollen weiterhin ausgesiebt, für Fehler bestraft, demotiviert und bestenfalls zu Fachidioten genormt werden.

Unter Punkt 8.2. ihres Programms skizziert die AfD ihr neoliberales Bildungsideal: „Wir befürworten uneingeschränkt das Leistungsprinzip. Schüler haben ein Recht darauf, in einem nach oben und unten durchlässigen Schulsystem Erfolge und Niederlagen zu erfahren.“ Die Hauptschulen will die AfD wieder ausbauen, um die Verlierer des Systems auszusortieren.

Wir wollen den Bildungsföderalismus und die Hauptschulen abschaffen. Das ganze Bildungssystem soll sich an den Wünschen der Schüler, Studierenden, Auszubildenden und Eltern orientieren. Wir wollen Lust auf Lernen statt Druck, keine „Erwartungshorizonte“, keinen Zeitdruck, keine Gaussche Normalverteilung bei Noten, kein Wegwerfwissen zum Notenerwerb, und Noten lediglich als Feedback statt als Eintrittskarten.

Wie ein gutes Bildungssystem aussiehr, erläutern:

Euro

Die AfD will den Euro abschaffen. Das kann man machen. Aber die Konsequenzen hat die AfD überhaupt nicht begriffen. Ohne Euro gibt es wieder Währungen mit Wechselkursen. Die D-Mark wird drastisch aufgewertet, Lira, Peseta, Drachme und Franc werden mehr oder weniger drastisch abgewertet. Das heißt: Die Preise der Exporteure nach Frankreich werden um 50-80% steigen, die Preise für Exportprodukte nach Italien, Spanien, Griechenland oder Portugal werden 80-120% teurer, Exporte in den Rest der Welt werden durch die aufgewertete D-Mark ca. 40-50% teurer . Umgekehrt werden Importe erheblich billiger. Konsequenz: Aus Exportüberschüssen wird ein riesiges Handelsdefizit mit massenhaft Arbeitsplatzverlusten. Es sei denn, man hat ein Arbeitsmarkt Balance System, das der AfD zuwider ist.

Außenhandelsdefizite würden übrigens den vollkommen irrelevanten „Target 2 Saldo“ abbauen, den die AfD zum Problem verklärt. Mit dem Ausstieg aus dem Euro bekäme die AfD ihren Willen. Nur die Konsequenzen hat sie nicht bedacht.

In ihren unendlichen ökonomischen Ahnungslosigkeit forderte die AfD am 26.09.2018 im Bundestag mit Drucksache 19/4544 in einem Gesetzentwurf: „Das Vermögen der Deutschen Bundesbank schützen – Target-Forderungen besichern“.

Die AfD will, dass „das Target-2-System derart ausgestaltet wird, dass nationalen Zentralbanken mit Target-Verbindlichkeiten werthaltige marktfähige Sicherheiten zunächst auf die EZB übertragen und die EZB diese Sicherheiten wiederum auf die nationalen Zentralbanken mit Target-Forderungen überträgt. Für die Besicherung sind Vermögensgegenstände in absteigender Bonität zu verwenden, beginnend mit den am höchsten eingestuften, im Eigentum der jeweiligen Zentralbank befindlichen Vermögensgegenständen.“

Die AfD hat gar nicht begriffen, was Target 2 Salden sind. Das ist lediglich der aufsummierte Saldo unserer Exportüberschüsse. Seit Einführung des Euro haben deutsche Unternehmen zum Beispiel 427 Milliarden € mehr an italienische Unternehmen verkauft als italienische Unternehmen an deutsche. Unter „Der Target 2 Hoax“ hat unser Programmvorstand das Thema erklärt. Ausländische Unternehmen haben mehr Geld an deutsche Unternehmen gezahlt als umgekehrt. Warum sollte das Ausland dann Schulden haben?

Die AfD hat auch nicht begriffen, was Zentralbanken sind. Zentralbanken haben kein Vermögen. Im Euro-Raum hat nur die Europäische Zentralbank die Möglichkeit, beliebig viele Euros in Umlauf zu bringen. Die Bundesbank und andere nationale Zentralbanken des Euroraums sind lediglich Zahlungsabwickler. Das Geld, dass über ihre Konten fließt, gehört ihnen nicht.

Wenn die AfD fordert, dass die Notenbanken von Italien, Frankreich, Spanien etc. jeweils 3-stellige Milliardenvermögen als Sicherheiten bereitstellen müssen, dann haben wir Neuigkeiten für die AfD: Das ist unmöglich. Wer soll das wovon bezahlen – und warum?

Der Gesetzentwurf der AfD würde daher das sofortige Aus des Euro bedeuten. Operation gelungen, Patient tot. Denn im Gegensatz zur Hanfpartei hat die AfD keinen Plan B, wie Deutschlands Volkswirtschaft die Verluste auffangen soll, wenn auf einmal eine hoch bewertete D-Mark das deutsche Geschäftsmodell zerstört.

Bahn, öffentlicher Personenverkehr

Bei der AfD bleiben Bahn und öffentlicher Personennahverkehr den Kräften des Marktes ausgesetzt und damit ein teures Vergnügen mit viel zu hohen Ticketpreisen.

Bei der Hanfpartei ist der gesamte öffentliche Personenverkehr kostenlos, finanziert durch unser Steuersystem.

Zuwanderung und Bevölkerung

Die AfD lehnt Zuwanderung ab. Allenfalls qualifizierte Fachkräfte, die den Herkunftsländern um so mehr fehlen, will die AfD ebenso wie die FDP in begrenzter Zahl einwandern lassen. Die deutsche Bevölkerung soll möglichst nur aus Deutschen mit deutschen Ahnen bestehen.

Zum Thema Zuwanderung vertreten wir fast die gleiche Position wie Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine, Bernie Sanders und der Dalai Lama. Auf unserer Programmseite „Zuwanderung“ haben wir unsere Position sehr ausführlich begründet. Multikulti begrüßen wir unter der Bedingung, dass sich die Zuwanderer kulturell kompatibel verhalten. Das heißt u.a.: Eheschließungen / Partnerschaften nicht nur untereinander, sondern gleichmäßig verteilt unter allen ethnischen / kulturellen Gruppen und Herkunftsländern, keinerlei Bedeutung für jedwede Religion, keine Parallelgesellschaften, Akzeptanz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, kein Parallel-Justizsystem, kein Antisemitismus, kein Rassismus. Unter diesen Voraussetzungen begrüßen wir eine bunt gemischte und vielfältige Bevölkerungsstruktur.

Im Unterschied zur AfD wollen wir aus ökologischen Gründen, dass alle Länder der Welt – auch Deutschland – auf etwa 25% der heutigen Bevölkerung schrumpfen, weil nur das auf Dauer tragbar ist. Die Erde ist jetzt schon völlig überbevölkert. Unser Ziel ist eine maximale Lebensqualität statt eine maximale Lebenquantität. Die Weltbevölkerung muss von fast 8 auf maximal 2 Milliarden Menschen sinken. Deutschlands Bevölkerung muss parallel dazu auf 20 Millionen sinken. Das erreichen wir automatisch, indem wir die Geburtenrate von 1,4 Kindern pro Elternpaar weiter laufen lassen. Gesetze und Zwang sind überflüssig – aber aus diesem Grund wollen wir auch keine Netto-Zuwanderung.

Unser Fernziel ist ein „globaler Schengenraum“, bei dem sich jeder Mensch aussuchen kann, wo er leben möchte. Aber dazu müssen erst die Voraussetzungen geschaffen werden. Auf unserer Programmseite „Zuwanderung“ erläutern wir sie.

Gemeinsamkeiten

Ebenso wie die AfD sind wir für die Abschaffung des Solidaritätszuschlags und die Beseitigung der kalten Progression. Allerdings gehen wir viel weiter: Eine Einkommensteuer gibt es bei uns gar nicht mehr.

Auch wir wollen das unselige Netzwerkdurchsetzungsgesetz (Überwachungs- und Zensurgesetz für Facebook & Co) abschaffen. Der Programmpunkt Tierschutz (13.3., 13.4.) ist völlig ok.