28 Tage Hanfpartei – eine Zwischenbilanz

Liebe Hanfgemeinde, liebe Hanfler, liebe Freunde, Sympathisanten, Bekannte und Unbekannte

Es ist nun an der Zeit eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. In den wenigen Wochen seit der Parteigr├╝ndung ist gar nicht so wenig passiert.

Die Facebook-Gruppe ist kontinuierlich von 1400 Mitgliedern auf nun ├╝ber 2000 Mitglieder gewachsen. Die Mitgliederzahl in der Hanfpartei ist inzwischen dreistellig geworden.

In vereinzelten Postings las ich ein Verlangen nach mehr Dynamik heraus. Es m├╝sse mehr passieren. Das k├Ânnen wir verstehen . Dennoch m├╝ssen wir einen Schritt nach dem anderen tun. Auch wenn es paradox klingt: „Hast du es eilig, gehe langsam.“

Es gibt zwei Gr├╝nde f├╝r unsere abw├Ągende und vorsichtige Vorgehensweise:

1. Wir wollen uns nicht verzetteln und m├Âglichst effektiv Dinge f├╝r die Partei tun die der Partei nutzen.

2. Die meisten von uns haben einen Hauptberuf/Broterwerb der einen nicht unwesentlichen Teil der verf├╝gbaren Lebenszeit konsumiert. Dies wirkt sich nat├╝rlich hemmend auf unsere Handlungsf├Ąhigkeit aus. Da gibt es nichts zu besch├Ânigen. Dennoch investieren wir gerne sehr viel verf├╝gbare Zeit in die Parteiarbeit. Leider hat der Tag nur 24 Stunden.

Unter diesen Rahmenbedingungen haben wir nat├╝rlich Schl├╝sse gezogen und beobachtet wodurch wir am besten Aufmerksamkeit erzeugen k├Ânnen. Faktoren wie Zeit Geld und Arbeitsaufwand sind entscheidende Kriterien. Im gegenw├Ąrtigen Stadium k├Ânnen wir einfach noch nicht Geld in nennenswerter H├Âhe aufbringen um „Hardware“zu erwerben (Werbemittel, St├╝hle,Tische, Zelte, Regenschirme, Kugelschreiber, et cetera). Also bleiben uns nicht viele M├Âglichkeiten – die vielleicht wichtigste im gegenw├Ąrtigen Stadium sind die sozialen Medien, ohne die sehr wahrscheinlich eine Hanfpartei gar nicht m├Âglich gewesen w├Ąre. Und genau darauf setzen wir.

Deswegen ist es wichtig viele Leute in der Gruppe zu haben denn viele von euch teilen gelegentlich Beitr├Ąge der Hanfpartei im Freundeskreis bzw. an ihrer Chronik und so werden viele kleine „Wellen“ erzeugt, die immer mehr Menschen erreichen. So setzt sich dies mit der Zeit fort – ein Prozess der sich mit der Zeit selbst verst├Ąrkt.

3. Dies f├╝hrt uns zu den Zielen in n├Ąherer Zukunft:

  1. Wichtig ist es f├╝r uns als Partei eine gewisse Gr├Â├če zu erreichen – wir brauchen deswegen Leute sowohl in der Facebook Gruppe als auch als echte Parteimitglieder (kosten tut es ja nichts)
  2. Eine gro├če Zahl engagierter Leute ist lebenswichtig f├╝r eine Partei um Unterst├╝tzungsunterschriften f├╝r Wahlen zu beschaffen – nur so haben wir ├╝berhaupt eine M├Âglichkeit ├╝ber Wahlen in Parlamente zu gelangen. Das gilt f├╝r die Europawahlen genauso wie f├╝r die kommenden Bundestagswahlen.
  3. Die Gr├╝ndung von Landesverb├Ąnden

Die Punkte a) bis c) sind die Basis und das Fundament f├╝r eine positive Entwicklung der Partei, deswegen sind sie gerade zu Beginn so wichtig.

Ein Baby

Gegenw├Ąrtig ist unsere Partei noch nicht mehr als ein Baby, das jetzt seine ersten Krabbelversuche macht. Klar w├╝rde mancher es gerne sehen, wenn wir dieses Stadium bereits hinter uns h├Ątten, aber das wird selbst bei erfolgreicher Entwicklung einfach noch dauern.

Deswegen meine Bitte an euch: Unsere Seite www.hanfpartei.org hat viele Kapitel mit zahlreichen Themen – in Diskussionen kann man thematisch passende Verlinkungen hinterlassen – und in manchen gar nicht seltenen F├Ąllen f├╝hrt das zu Beitritten – sowohl in der Gruppe als auch der Partei. Nach dem Motto. „Tue Gutes und sprich dar├╝ber“

Die Zielgruppe – Wir zielen zun├Ąchst auf die Top 10 % derer ab, die ein politisches Bewusstsein, einen wachen Verstand und den Willen zur Ver├Ąnderung der gegenw├Ąrtigen Situation mitbringen. Sch├Ân ist: Ja, es gibt da drau├čen viele kluge und gute Leute die wir finden und begeistern wollen.

Als mir vor Monaten die Idee mit der Hanfpartei kam und unser Gr├╝ndungsteam sich ans Werk machte wussten wir ├╝berhaupt nicht, ob diese Idee, Konzept und Programm bei gen├╝gend Leuten ankommen werden. Es war und ist eine angenehme ├ťberraschung dass die Themen Hanf und unser alternatives Wirtschaftssystem so viel Anklang finden. Sie passen konzeptionell, ├Âkologisch, soziologisch und ├Âkonomisch ideal zusammen und werden dazu beitragen, unsere Gesellschaft zu einer entspannteren, friedlicheren, ges├╝nderen, angstfreieren und – ja – auch gl├╝cklicheren Gesellschaft machen.
Aufgabe, Anla├č und Bedingung f├╝r die Existenz der Hanfpartei ist es, Antworten auf die Fragen der Gegenwart und Zukunft zu finden – wir sind – vom politischen Establishment offenbar unbemerkt – zumindest ignoriert – im 3. Jahrtausend angekommen.
Wir haben – angefangen beim Hanf – und weiter bei Arbeitsmarkt, Gesundheit, Einkommen, Pflege, Demokratie und Renten (Aufz├Ąhlung bei weitem unvollst├Ąndig) nachrechenbare und verh├Ąltnism├Ą├čig einfach zu verwirklichende L├Âsungen entwickelt, die die wirklichen Probleme unserer Zeit l├Âsen k├Ânnen.

Wir sind ├╝brigens auch die einzige Partei, die die Re-Legalisierung von Hanf ernst meint.

Andere Parteien haben nur veraltete Rezepte, aber keinen echten Plan wie sie sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen sollen. Ein „weiter so“ k├Ânnen wir uns allm├Ąhlich nicht mehr leisten, denn unser Planet wird zu warm, zu giftig, zu lebensfeindlich, zu eng. Traurig dass sich die „Etablierten“ nicht ausreichend darum k├╝mmern. R├╝stung und Krieg ist offenbar wichtiger.

Zum Hanf bleibt mir zu sagen, dass es aus meiner Sicht ein Verfassungsverbrechen des Staates gegen├╝ber seinen B├╝rgern ist, ihnen den Genu├č von Hanf nicht nur vorzuenthalten sondern vielmehr sie auch noch wie Schwerverbrecher behandelt.

Obwohl die Hanfkonsumenten keine Dritten sch├Ądigen sondern allenfalls sich selbst. Zucker, Tabak und Alkoholkonsum sind weitaus sch├Ądlicher – und dennoch erlaubt. Verkehrte Welt.

Hanf – und ich glaube das trifft auf die meisten von uns zu – ist auch Teil einer Weltanschauung, die aus tiefen Einsichten, Erkenntnissen und Erlebnissen besteht. Wer dieses wundervolle Gef├╝hl der Verbundenheit mit seiner Umwelt erlebt hat, weiss, dass diese Pflanze weitaus mehr ist ist als Rausch- und Nutzpflanze. Sie kann bei richtiger Anwendung seelisch zutiefst heilend wirken – jeder erwachsene Mensch sollte legal darauf zugreifen k├Ânnen, wenn er das m├Âchte.

Der Staat begeht deswegen Verfassungsbruch, weil es den Artikel 4 im Grundgesetz gibt, und gleich im ersten Satz hei├čt es:
„1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religi├Âsen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.“

Diese Unverletzlichkeit der Weltanschauung wird vom Staat Hunderttausendfach mi├čachtet.

In vieler Hinsicht werden wir die Dinge vom Kopf auf die F├╝├če stellen m├╝ssen.

Deswegen haben wir nun eine wichtige Aufgabe und es ist sch├Ân, dass wir bereits nach wenigen Wochen etliche Mitstreiter hinzugewinnen konnten. Das macht Hoffnung, Mut und motiviert.

Herzliche Gr├╝├če,

Euer Roland

roland

2018-10-13T18:44:42+00:00